Filmkritik zu “Glass” und “Chaos im Netz” – Zwei grandiose Filme

Filmkritik zu Glass und Chaos im Netz

Heute packe ich direkt zwei Kritiken in einen Text! Hoffe das ist für euch auch okay? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!

Glass Kritik – Spannende Unterhaltung mit einem überraschenden Ende

Das Ende und wichtige Ereignisse werde ich natürlich nicht spoilern. Meine Kritiken sind immer spoilerfrei. Springe hier direkt zur Chaos im Netz Kritik.

Worum geht es in Glass? Glass ist die Fortsetzung von Split aus dem Jahr 2016 mit James McAvoy und die Fortsetzung von Unbreakable mit Bruce Willis aus dem Jahr 2000 vom Regisseur und Drehbuchautor M. Night Shyamalan (Sixth Sense, Signs).

Das Beast / Kevin (James McAvoy), David (Bruce Willis) und Elijah / Mr. Glass (Samuel L. Jackson) werden in eine psychatrische geschlossene Anstalt eingewiesen. Dr. Ellie Staple versucht den dreien zu erklären, dass sie mit keinen Superkräften gesegnet sind. Sie würden sich dies nur einbilden. Zu allen drei Personen gehören auch regelmäßige Besucher wie der Sohn Joseph (Spencer Treat Clark) von David Dunn, die Mutter von Elijah und die ehemals gefangene Casey Cooke (Anya Taylor-Joy) von dem Beast, die eine Art Bindung zu einen der Persönlichkeiten von ihm aufgebaut zu haben scheint.

Das Beast hat nämlich über 20 Persönlichkeiten die in dem Film GLASS stetig und schnell wechseln. Der Wechsel der Persönlichlichkeiten wird durch grelles Licht hervorgerufen. So wird er auch in seinem Zimmer von diesem “Licht” in Schach gehalten.

Was noch in der Klinik passiert und ob die drei in der Klinik bleiben erfahrt ihr schon seit dem 17. Januar 2019 in den deutschen Kinos.

Glass Kritik – James McAvoy bietet abermals eine grandiose Darstellung

Im ganzen Film sticht natürlich James McAvoy positiv hervor. Er durfte deutlich mehr seiner 21 Persönlichkeiten zeigen als in seinem ersten Teil “Split”. Ich frage mich bei jedem seiner Filme und besonders bei Glass, warum er immer noch keinen Oscar in den Händen hält. Er kann soviele Charaktere erschreckend gut darstellen. James McAvoy ist einer der facettenreichsten Schauspieler. Ohne James McAvoy wäre der Film wahrscheinlich nicht annähernd so unterhaltsam gewesen.

Ich selbst war positiv überrascht. Über die einzelnen Easter Eggs musste ich schmunzeln. Der Sohn Joseph von David Dunn wird nämlich vom selben Schauspieler (Spencer Treat Clark) gespielt, wie vor 19 Jahren, als er noch ein kleiner Junge war. Mir und meinen Freundinnen fiel dies während der Kinovorstellung auf.

>>> Auch interessant: Meine Aquaman Kritik!

Man sollte in Glass nicht mit den Erwartungen eines hiesigen Blockbuster Action-Films gehen. Das wäre die falsche Herangehensweise. Ich kann die restlichen negativen Kritiken im Internet auch nicht verstehen. Die Message, die mit dem Film an den Zuschauer herangetragen wird, hat uns sehr nachdenklich gestimmt. Was wäre, wenn es Menschen gibt, die wirklich denken sie seien Superhelden? Was wäre, wenn es wirklich Superhelden geben würde? All diese Fragen werden gestellt und auch irgendwie beantwortet.

Jeder der drei Protagonisten beziehungsweise Antagonisten haben auch eine Schwäche, die in dem Film deutlich dargestellt werden. Wird ein Superheld stets mit mindestens einer Schwäche geboren? Oder bilden sich die Menschen diese Schwäche genauso wie die Superkräfte einfach nur ein? Interessant waren für mich die vielen Vergleiche zu den Comics, die die Charaktere im Film aktiv aufgezeigt haben.

Fazit zu Glass

Ich und meine Freundinnen wurden sehr gut unterhalten. Wir hatten eigentlich nichts am Film zu bemängeln. James McAvoy war das Zugpferd des tollen Streifens und ich vergebe 8,5 von 10 Nerdmasken für GLASS – ab dem 17.01.2019 im Kino.

Chaos im Netz

Lustige Unterhaltung mit pädagogisch wertvoller Message

Chaos im Netz war mal wieder ein unterhaltsamer Disney-Film für groß und klein. Für die Kinder mögen die ungleichen Freunde Ralph und Venellope sicher einfach nur lustig wirken. Für uns Erwachsene hat der Film auch viele Easter Eggs bereit gelegt und das ganze Internet inklusive Youtube, Ebay, Twitter, Amazon & Co durch den Kakao gezogen. Selbst die eigenen Disney-Filme kamen nicht drum herum, mit zahlrreichen Gags veräppelt zu werden.

Das war einfach köstlich anzusehen und auch als Semester mittleren Alters, konnte man vieles aus älteren Disney Filmen erkennen. Allein schon die unzählichen Prinzessinnen, denen Venellope hinter der Bühne begegnet ist. Es war wunderbar und unterhaltsam anzusehen.

Worum geht es in Chaos im Netz?

Venellope ist gelangweilt. Ihr zuckersüßes Rennen hat immer dieselbe Strecke und denselben Ausgang. Ralph möchte ihr eine Freude bereiten und baut eine neue Rennstrecke in ihrem Spiel. Das hat jedoch zur Folge, dass eine der “echten” Spielerinnen in der in die Jahre gekommene Arcade-Spielhalle das pinke Lenkrad zerstört. Leider ist das Videospiel so alt, dass es nur noch bei Ebay für teures Geld ein neues Lenkrad zu kaufen gibt.

Zum Glück von Ralph und Venellope schließt der alte Spielhallenbesitzer seine Technik erstmals an das Internet an und beide entschließen sich die Arcade-Geräte zu verlassen und ins World Wide Web zu gehen, um das neue Lenkrad für Venellopes Spiel zu besorgen.

Unterwegs treffen sie allerlei korioser “Webseiten”, die in dem Film als Gebäude oder Unternehmen dargestellt werden. Das Internet wirkt in “Chaos im Netz” wie eine riesige Metropole mit unendlich vielen Möglichkeiten. Als völlig Neulinge tapsen Ralph und Venellope völlig naiv von einem Missgeschick in das Nächste, während Venellope aber auch zufällig ein anderes Rennspiel im Internet entdeckt und sich wie zu “Hause” fühlt.

Chaos im Netz Kritik – Unterhaltsamer Spaß mit einer Prise Action und Gefühl

Nicht nur viele neue Dinge entdecken Ralph und Venellope, sondern sie selbst müssen auch eine zwischenmenschliche Krise durchleben. Hier erfahren wir wieder einige schöne pädagogisch wertvolle Lektionen, die es unter anderem für Kinder als Zuschauer sehr lohnenswert machen.

Ich als Erwachsener musste oft regelrecht schmunzeln, besonders als ich den Charakter “Shank” in dem neuen von Venellope entdeckten Rennspiel als die Interpretation von Gisele (Gal Gadot) aus Fast & Furious 6 + 7 erkannte. Sie hatte sogar die englische Synchronstimme von Gal Gadot erhalten. Welch Überraschung.

Das Rennspiel wirkte auch viel erwachsener, actionreicher und gefährlicher und schmückte den Film “Chaos im Netz” mit ordentlicher Action und viel Fahrspaß.

Ralph macht natürlich wie im ersten Film “Ralph reicht’s” wieder einen verheerenden Fehler, den er zum Schluss ausbügeln muss.

Wir haben im Kino viel gelacht und uns köstlich amüsiert. Ich gebe Chaos im Netz 7,5 von 10 Nerdmasken! Chaos im Netz können wir seit dem 24. Januar 2019 im Kino betrachten.

Habt ihr eine der beiden Filme gesehen? Wie findet ihr sie, oder werdet ihr sie noch gucken? Freue mich über euer Feedback in den Kommentaren!

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