Le Mans 66 – Gegen jede Chance Kritik – Spannender Geschwindigkeitsrausch mit schönem Score

Le Mans 66 Kritik mit Christian Bale und Matt Damon

Le Mans 66 war ein unglaublich schöner Film mit viel Spannung und Sensibilisierung gegenüber des gefährlichen Sports. Man könnte meinen, “Es geht ja wieder nur um Rennen im Automobilsport und einen ähnlichen Film gab es ja schon mal im Jahr 1971. Hollywood lässt sich nichts Neues einfallen.” 

Man kann natürlich wieder alles Negative an diesem Film, oder die Idee der Aufbereitung sehen. Ich persönlich sehe es positiv, wenn Geschichten, nach einer wahren Begebenheit, neu auf die Leinwand gebracht werden. Ich gehöre nun mal zu der “jüngeren” Generation, die mehr als 15 Jahre später geboren wurde. In meinem Leben kann ich nicht alles erlebt oder geguckt haben und ehrlich gesagt, möchte ich dies auch nicht.

Im Film Le Mans von 1971 ging es auch um eine andere Geschichte.

Daher begrüße ich Verfilmungen, geschichtlicher oder prägende Ereignisse im Sport in aktueller Qualität und mir bekannten Schauspielern.

Le Mans 66 geht stolze 152 Minute also 2 Stunden und 32 Minuten. Mir wurde jedoch zu keiner Minute langweilig und wurde durch die Fähigkeiten der tollen Schauspieler gut unterhalten, dazu unten mehr.

Worum geht es in Le Mans 66?

1959. Ken Miles (Christian Bale) ist ein liebevoller Familienvater, der neben seiner eigenen Werkstatt im Automobilsport tätig ist und einige Rennen fährt. Jedoch ist er charakterlich ein sehr schwieriger, gar sturer Mensch. Nicht jeder Sponsor möchte mit ihm zusammen arbeiten, obwohl er fachlich ein sehr guter Fahrer ist. So ist es für ihn sehr schwer finanziell im Automobilsport Fuß zu fassen.

Christian Bale und Matt Damon in Le Mans 66 KritikCopyright: Twentieh Century Fox

Es ergibt sich jedoch eine Chance als durch den Kontakt von seinem besten Freund und Automobil-Designer Carroll Shelby (Matt Damon) ein Jobangebot folgt. Ford möchte nämlich auf dem europäischen Markt Fuß fassen und hatte sich hier an Shelby gewandt, da er selbst schon einmal das 24 Stunden Rennen in Le Mans gewonnen hatte. Carroll Shelby leidet jedoch an einer Herzkrankheit und kann in diesem Zuge selbst keine Rennen mehr fahren.

Ken Miles soll als Testfahrer dabei mithelfen einen ultimativen Ford Rennwagen zu entwickeln. Sein Ziel ist natürlich auch im Le Mans mitzufahren, was sich jedoch schwieriger als gedacht herausstellt.

Le Mans 66 KritikCopyright: Twentieh Century Fox

Mehr erfahrt ihr ab dem 14. November 2019 in den deutschen Kinos.

Warum mich Le Mans 66 auf eine besondere Art begeistert hat!

In Le Mans 66 geht es nun mal um Autorennen. Ich habe als Kind immer gelangweilt neben meiner Mom gesessen, die spannenderweise jedes Formel 1 Rennen verfolgt hatte. Ich habe immer nur den Namen Michael Schumacher gehört, fand das drum herum aber unangenehm langweilig.

Dieser Film hat mich jedoch in den Bann gezogen. Wir durften Le Mans 66 im IMAX Kinosaal schauen. Die Qualität der Musik, des Sounds und des Bildes war atemberaubend. Durch die Bilder direkt aus dem Cockpit des Wagens kam eine besondere Immersion an mich als Zuschauer heran. Ich fühlte mich teilweise direkt im Wagen oder vor einem Videospiel mit realistischer Grafik, als würde ich den Wagen selbst fahren.

Matt Damon in Le Mans 66Copyright: Twentieh Century Fox

Oft klapperte der Wagen, so wie es in den 60ern halt war. Die Autos waren nicht so stabil und leise wie heute. Die Rennen waren früher um einiges gefährlicher. Man hatte in fast jedem Rennen einen Unfall, der tragisch endete.

Le Mans 66 ist ja die Nacherzählung einer wahren Geschichte. Den britischen Autorennfahrer Ken Miles gab es wirklich und er fuhr wirklich das Le Mans rennen. Ken Miles erhielt sogar einen Ehrenplatz unter den internationalen Rennfahrern. Da ich selbst überhaupt nicht im Thema war und ich mich nie wirklich mit Rennsport beschäftigt habe, waren die Hintergründe für mich sehr interessant zu erfahren.

Christian Bale in Le Mans 66 KritikCopyright: Twentieh Century Fox

Die Schauspieler waren ein Grund, warum Sie mich in den Kinofilm zogen.

Wären Matt Damon, Christian Bale und Jon Bernthal nicht in den Trailern zu sehen gewesen, hätte ich mir den Film wahrscheinlich nicht angeschaut. Wie bereits erwähnt, war der Rennsport nie so meins, auch wenn ich schnelle Autos doch gerne mal schauen mag. Matt Damon und Christian Bale waren die beiden Hauptdarsteller. Sie haben ihre Sache wieder sehr gut gemacht. Die beiden stellte eine tiefe Feundschaft dar. Die ein oder andere Träne musste ich auch wegdrücken.

Caitriona Balfe in Le Mans 66 KritikCopyright: Twentieh Century Fox

Le Mans 66 war nämlich nicht nur spannend und atemberaubend, sondern auch an einigen Stellen traurig und emotional.

Jon Bernthal hatte als Marketingleiter Lee Iacocca bei Ford leider keine so schwere Rolle. Ich hätte ihn gerne öfter auf der Leinwand gesehen. Jon Bernthal kennen viele aus der Punisher Serie oder aus dem aktuellen Videospiel Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint. Eine wirkliche tiefe Rolle hatte Jon Bernthal hier nicht besetzt.

Fazit zu Le Mans 66

Ich wurde in den 152 Minuten sehr gut unterhalten. Ich gebe hier eine klare Empfehlung für eine Kinosichtung aus, da der Sound und die Bilder dadurch besser an den Zuschauer herangetragen werden. Man muss den Film aufmerksam schauen und darf sich nicht von Handy & Co ablenken lassen. Die Designs der Wagen sind genial und authentisch, die Sticheleien gegen die “Schlipsträger” von Ford waren herrlich.

Le Mans 66 für das IMAX KinoCopyright: Twentieh Century Fox

Es gab was zu Lachen, zum Staunen und zum Tränchen wegwischen. Ich gebe dem Film acht von zehn Nerdmasken (8 von 10) und wünsche allen viel Spaß im Kino.

Information zur Transparenz: Dieser Film wurde von mir selbst im Kino gebucht und bezahlt.

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Matt Damon und Christian Bale Le Mans 66Copyright: Twentieh Century Fox – Christian Bale und Matt Damon beim Special Screening Le Mans 66 im TCL Chinese Theatre Los Angeles

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