Doctor Strange in the Multiverse of Madness Kritik – Was für ein magisch düsteres Action-Spektakel!

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Direkt vorab kann ich sagen: Doctor Strange 2 – Multiverse of Madness war für mich ein magisch düsteres Action-Spektakel! Ich bin völlig ohne Erwartungen in diesen Film gegangen, da ich tatsächlich von Avengers Endgame gar nicht so begeistert war – obwohl der Marvel Film vorher und danach unglaublich in die Höhe gelobt und gehypt wurde.

*Bilder copyright by Marvel!

Dr. Strange in the Multiverse of Madness ist auf Disney+ seit Ende Juni 2022 verfügbar und wurde in den ersten fünf Tagen 2,1 Mio. Geschaut, womit er das bisher erfolgreichste Debüt eines MCU Films hatte.

Die Marvel Marke von Disney wird in sämtlichen Belangen ordentlich ausgemolken und nicht jeder Film ist wirklich gut. Und auch nicht jede Serie aus dem Marvel-Universum spricht jedes Publikum an, was meines Wissens auch so gewollt ist. Darüber werde ich aber auch noch einmal in einem separaten Post schreiben. Beispiel: Ms. Marvel, die Coming of Age Serie, die eher Teenager und Kinder ansprechen soll.

Im Anschluss dieser Kritik werde ich verschiedene Kategorien bewerten, da ich seit einiger Zeit kein Fan mehr von “einer einzigen Bewertung” bin, da ein Film völlig subjektiv in der Gesamtheit gefallen kann oder eben nicht. Möchte ich als Meinungsbloggerin und Kritikeren verschiedene Zielgruppen an die Hand nehmen, wäre es sinnvoller solche Kategorien wie “Romantik, Action, Score, Technik, Story, Bildgewalt und so weiter zu bewerten.” Tatsächlich würde ich es begrüßen, wenn diese Art der Bewertung von anderen Kritikern oder Bloggern in ähnlicher Weise übernommen werden könnte. Vielleicht ist es an der Zeit für einen Wandel? Ich meine: Ein Videospiel wird doch auch nich nur mit einer Note bewertet, sondern Story, Gameplay, Spielzeit und Preis/Leistungsverhältnis wird hier betrachtet.

Nun aber zu meiner Kritik und meine Meinung zum Film Doctor Strange 2 – Multiverse of Madness:

Muss man die Serien What If..? und WandaVision gesehen haben? Klares: NEIN

Viele Zuschauer und auch Kritiker beschweren sich im Nachgang, dass man den Film ohne What If…? und WandaVision (Serien auf Disney+) nicht verstehen würde. Dem kann ich nicht zustimmen. Ich habe die Serien zwar gesehen, aber meine Begleitung (drei Personen) haben die Serien jeweils NICHT gesehen und haben den Film verstanden, da die Eckpunkte, die man wissen musste, in den Anfangsszenen erklärt wurde. Die Grundthemaik wurde verstanden. Die drei Personen waren übrigens auch positiv überrascht von Doctor Strange 2!

Meiner Meinung nach sind die Serien eine gute Ergänzung, die man sich als Vollblut-Marvel-Fan gönnen kann, aber nicht muss. Es gibt eben die Kinogänger, es gibt die Serienbinger und es gibt beides.

Mit Doctor Strange 2 erhalten wir eine neue Heldin – Werden wir diese noch öfter sehen?

Mit der Schauspielerin Xochitl Gomez (omg, wie spricht man den Namen aus?) und der neuen Heldin America Chavez im Marvel Universum, die essentiell für das Betreten der Multiversen wichtig sein wird. Vielleicht wird es später noch andere Möglichkeiten geben, vielleicht sehen wir die America Chavez auch nicht mehr sehr oft – wünschen würde ich es mir aber! Sie war sehr symphatisch und wir durften im Film ein wenig aus ihrer Vergangenheit und aus ihrem Hintergrund erfahren. Ihr Eltern bestanden sogar aus zwei Müttern – Diversität pur! Finde ich toll! Und wer meckert, geht bitte zurück in euren Keller …

Allgemein kann ich erwähnen, dass wir viele – wirklich sehr viele – Cameo Auftritte aus anderen Filmen / Welten genießen durften, mit der ich vorher absolut nicht gerechnet hatte. Ich hoffe sehr, dass wir hier zukünftig noch mehr sehen werden. Aus Spoilergründen gehe ich hier nicht näher ins Detail. Auch wenn ich davon ausgehe, dass ihr den Film schon längst gesehen habt… Ich denke die Cameo Auftritte sind ein weiterer Beitrag oder ein weiteres Video wert!

Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) spielt in Doctor Strange 2 eine wichtige Rolle – Ist sie hier zu mächtig gewesen?

Unfassbar stark war Wande aka Scarlet Witch und stellte Benedict Cumberbatch als Doctor Strange fast schon in den Schatten. Sie war über die gesamte Story des Films hinweg sehr übermächtig in ihrer Magie und Heldenfähigkeiten, dass ich hin und wieder schon am zweifeln war, wie die Drehbuchautoren schaffen, das Ruder wieder herumzureißen. Diese Frage wurde nach dem Film ehrlichweise noch nicht so recht beantwortet.

Der Titel “Multiverse…” sagt schon einiges aus

In Doctor Strange 2 besuchen wir mit Dr. Steven Strange und America Chavez verschiedene Universen und werden in die Tatsache eingeführt, dass es anscheinend in der “Marvel-Welt” ganz normal ist, dass es verschiedene Universen gibt und dass man diese auch bereisen und verlassen kann mittels unterschiedlicher Möglichkeiten. Zwischendurch wird gegen Monster, Dämonen, Geister oder andere Helden gekämpft – denn in jedem Universum ist es selten so wie man es in seinem eigenen Universum kennt. Da ist grün mal rot, oder rot mal grün, böse ist gut, oder gut ist böse oder alles steht Kopf oder Wasser fließt nicht sondern schwebt… Nun ja, im Prinzip kann absolut alles in jedem Universum möglich sein, wie wir recht schnell erfahren.

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Bereits nach der Hälfte des Films dachte ich mir: “Ach du meine Güte, mit diesem Film hat sich Disney bzw. das Marvel Studio wahrscheinlich SÄMTLICHE Türen offen gehalten. Wird es nun in den nächsten 50 Jahre weitere Marvel Filme und Serien geben? Gibt es überhaupt noch tote Helden, oder kommen Sie aus anderen Universen wieder?” Im Prinzip ist dadurch nun alles möglich und es gibt keine auserzählte Geschichte mehr. So kennen wir es übrigens auch aus den Comics. Alle zehn Jahre gibt es dort auch einen Art Reset-Knopf und die Welten werden neu erzählt.

Genauso “Strange”, Durcheinander und ohne wirklichen Faden empfand ich den Film, ABER ich wurde durchweg unterhalten und es war von Anfang an Spannung da bis zum Ende. Es gab Überraschungen und Wendungen wie ein bunter Kuchen mit mehreren Schichten aus Zuckerguß, Creme oder Rührteig. In jeder Schicht wusste man nicht so recht was man bekommen wird und das war gut so.

Doctor Strange 2 war einfach in jeder Szene überhaupt nicht vorhersehbar und das hat mich begeistert. Kein langezogenen Szenen, die mich in die Langeweile getrieben hatten, sondern viel Action-Spektakel mit einer Prise Horror.

Ja, meiner Meinung nach, gab es einige Horror Elemente in diesem Film.

Für eingefleischte Horror-Fans mögen die Szenen milchbubihaft gewirkt haben, für mich waren da jedoch schon einige Schockmomente dabei. Zumal ich mich stets fragte: “Der Film ist wirklich ab zwölf freigegeben?” Wir sahen offene triefende Fleischwunden, platzende oder abgetrennte Köpfe, aufgespießte Körper und zombieähnliche Beschwörungen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das als Kind empfunden hätte.

Wir hatten in meiner Gruppe einen zwölf jährigen Jungen dabei. Er hatte sich bei ein oder zwei Szenen schon sehr erschrocken. Der Rest war soweit in Ordnung. Für etwas sensible Charaktere ist der Film (meiner Meinung nach) aber definitiv nichts. Es sind nun mal Horror Elemente da.

Die Länge des Films von zwei Stunden und sechs Minuten war völlig in Ordnung. Hätte nicht länger sein müssen, aber auch nicht kürzer. Ich war begeistert, wurde in keiner Sekunde gelangweilt und es gab viele wechselnde Orte und CGI war super! Anbei meine Bewertung:

Story: 8 / 10
Bildgewalt: 10/10
Score: 8/10
Schauspiel: 8/10
Action: 10/10

Gesamtbewertung: 8,8 von 10 Nerdsternen!

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