King Arthur (2017) Kritik – Eine absolut positive Überraschung!

King Arthur Legend of the Sword 2017 - mit Charlie Hunnam

BÄM! King Arthur – Legend of the Sword startet mit einer gewaltigen Schlacht und Reitern auf riesigen monströsen Elefanten. Die Armeen erinnern an die Schlachten im dritten Herr der Ringe Teil und ich als Zuschauerin wurde sofort in den Bann gezogen. Was für ein toller Anfang! Der Spaß, die Unterhaltung und die Spannung setzte sich bis zum Ende des Films durch.

Ich habe King Arthur unglaublich genossen und war positiv überrascht. Denn das hatte ich nicht erwartet. Warum fand ich den Film gut, und was war nicht so gut? Das erfahrt ihr den folgenden Zeilen.

Ich habe nicht viel von King Arthur – Legend of the Sword erwartet, da ich Guy Ritchies Art noch nicht kannte. Für die Sherlock Holmes Filme hatte ich mich nicht so interessiert, aber nach King Arthur werde ich diese Filme wohl noch einmal nachholen.

Über Remakes, Prequels und Sequels kann man streiten. Einige finden so etwas kreativlos und langweilig. Es ist in vielen Augen “nichts Neues”. Ich selbst schaue mir solche Themen, wenn sie mich ansprechen, schon gerne an. Ich sehe die Regisseure und Drehbuchautoren als Künstler. Jeder Künstler hat seine eigene Art Filme zu machen. Jeder Autor hat seine eigene Art Geschichten zu erzählen.

Als Remake kann man diesen Film “King Arthur – Legend of the Sword” gar nicht sehen. Er wirkt als eigenständiger Film, als ein neues Werk und das wirklich gut gemacht. King Arthur läuft seit dem 11. Mai in den deutschen Kinos und ich empfehle jedem Fantasy- und Mittelalterfan, oder auch einfach jedem, der gerne Filme mit tollen Bildern und einem tollen Soundtrack mag, sich King Arthur noch einmal anzuschauen. Ich hole mir nicht viele Blu Rays, ich finde das Sammeln von Filmen als Dics eher Platz verschwendend. Ich schaue sie mir meistens ja doch nur ein oder zweimal an. Diesen Film werde ich mir aber definitiv holen. King Arthur – Legend of the Sword wäre einer der wenigen Filme, die Zugang zu meiner Sammlung bekämen.

King Arthur Legend of the Sword mit Charlie Hunnam und Astrid Bergés Frisbey

Der Soundtrack zu King Arthur war einfach überragend weltklasse. Mir hat die Musik soviel Spaß bereitet. Absolut jeder Titel passte wie die Faust auf’s Auge und es gab einige unterschiedliche Werke. So hatte der Film in den unterschiedlichen Szenen auch unterschiedliche audivisuelle Farben erhalten. Ich sage ja, es wurde mir in keinster Minute langweilig!

Eigentlich würde ich dem Film zehn von zehn Punkten geben. Jedoch werde ich einen Punkt abziehen. Es ist einfach so, dass die Legende zwar neu erzählt wurde, die Story also abgewandelt, aber es fehlt unglaublich an Charaktertiefe. Allein der Hauptprotagonist – Arthur (wer auch sonst!) – hat hier genug Aufmerksamkeit bekommen. Arthur (Charlie Hunnam) kämpft mit den Erinnerungen an seine Vergangenheit, hat Alpträume, Schlafprobleme und muss sich schließlich mit seinem Schicksal arrangieren. Er muss sich seiner Vergangenheit stellen, obwohl er lieber weglaufen möchte um seine Freunde zu schützen. Doch seine Freunde halten zu ihm und so nimmt die Geschichte seinen Lauf.

King Arthur Legend of the Sword mit Aidan Gillen

Aber was für Freunde um Arthur herum sind das denn? Das ist dieser kleine Aspekt, der mir im Film gefehlt hatte. Es gab viele Charaktere, die waren halt da, wurden etwas angeschnitten und nur sehr wenig bis gar nicht vorgestellt. Hier hätte ich etwas mehr Hintergrund und weitere Erzählungen gewünscht. Von der Magierin (Astrid Bergés-Frisbey), die nicht mal mit Namen benannt wurde, wurde auch überhaupt nichts erzählt. In welcher Verbindung steht sie zu Merlin? Dann waren da die vielen anderen Charaktere, die ja hin und wieder mal einen Witz raushauten oder für schön dargestellte Szenen sorgten. Mehr war da aber auch nicht.

Der “Bösewicht” Vortigern (Jude Law) hingegen wurde etwas mehr Screentime und Charaktertiefe gewährt. Von ihm hat man viel gesehen. Die Szenen zeigen wie zerrissen er teilweise war und schwerwiegende Entscheidungen zum Erreichen seiner persönlichen Ziele treffen musste.

King Arthur Legend of the Sword 2017 mit Jude Law Arthur war nett anzusehen, absolut in Shape, also gut durchtrainiert, mit Bart – Ein Hingucker für viele Frauen (ja auch für mich!). Charlie Hunnam genießt auch schon eine große Fangemeinde durch die Serie “Sons of Anarchy”. Aber nicht nur sein Äußeres ist im Film aufgefallen, auch seine schauspielerischen Fähigkeiten. Ich selbst kenne die Serie “Sons of Anarchy” nicht und habe ihn hier zum ersten Mal auf der Leinwand gesehen und war von seiner Leistung wirklich positiv überrascht.

Ich hoffe wir werden zukünftig mehr von Charlie Hunnam sehen und demnächst werde ich mir mal die anderen Filme von Guy Ritchie zur Gemüte führen. In Pacific Rim hatte Charlie Hunnam auch mitgespielt. Ich muss gestehen, dass ich den Film auch noch nicht so richtig angeschaut hatte. Warum eigentlich nicht? Gute Frage. Kommt auf meine To Do Liste.

Im Gesamten gebe ich King Arthur – Legend of the Sword neun von zehn Punkten (9/10) und empfehle allen Film-Fans, sich den Film im Kino anzuschauen, so lange er noch läuft. Ehrlich gesagt, finde ich es schade, dass er an den Kinokassen so floppt. Fantasy beziehungsweise Mittelalter scheint nicht mehr “in” zu sein und Guardians of the Galaxy lief parallel an. Da musste man sich natürlich entscheiden für welchen Film man seinen Geldbeutel zückt. Harte Konkurrenz. Schade. Haben einige von euch King Arthur auch gesehen, was sagt ihr zu dem Film?

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2 Comments

  • Ich ging ebenfalls mit wenig Erwartung in den Film, da ich sowas wie den letzten King Arthur erwartet habe. Aber nachdem sich der Film als extrem geiles fantasy Abenteuer entpuppt hat, war ich mega gefesselt. Und das schon nach den ersten paar Minuten. Sobald die Blu-ray erscheint, wir der Film gekauft und nochmal angesehn. Sehr sehr guter Film

    • Jup sehr geiler Film! Schade, dass er so floppt :( Traurig.. heute möchte einfach keiner mehr Fantasy sehen, wie es ausschaut!

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