Halloween (2018) Kritik – Brachialer Thrill oder stumpfes Messer?

Halloween Kritik Titelbild

Der folgende Beitrag ist ein Gastbeitrag von Rene. Besuche Rene auf Instagram. Layout: Pia

Fans der Kult Horrorfilm Reihe rund um den Schlitzer Michael Myers dürfen aufatmen. Denn ab dem 25. Oktober gibt es ihn, dank Blumhouse Productions, endlich wieder im Kino zu sehen!

In Szene gesetzt wurde der Film von David Gordon Green, welcher hier im Regiestuhl Platz genommen hat. Erfreulich ist, dass auch der Altmeister höchst persönlich, John Carpenter, wieder mit dabei war, indem er den legendären Soundtrack in den Film gebracht hat.

Auch ein Grund zur Freude ist das Wiedersehen mit Laurie Strode, welche wieder von Jamie Lee Curtis gespielt wird.

Als wäre das alles nicht schön genug, steckt auch unter der Maske ein alter Bekannter. Nick Castle, welcher Michael bereits im ikonischen Original verkörpert hat.

Halloween – Brachialer Thrill oder stumpfes Messer?

Lange Zeit war es ungewiss was aus der Reihe werden würde. Zahlreiche Drehbücher wurden verworfen. Doch mittlerweile liegen die Rechte bei Blumhouse Productions, was ein richtiger Glücksgriff für die Reihe ist. In der jüngeren Vergangenheit hat sich das Studio vor allem durch Filme wie „Get Out“ oder „Insidious“ einen Namen gemacht.

Mit 10 Millionen USD war auch ein, für das Genre, ordentliches Budget zur Verfügung.

Blickt man auf die Schauspieler, fallen einem natürlich sofort die bekannten Namen aus den ersten beiden Teilen auf, doch auch mit Judy Greer wurde hier eine hervorragende Schauspielerin gecastet, welche hervorragend mit dem Rest harmoniert. Auch die Nebenrollen machen einen guten Job, wodurch es keine außerordentlich schlechte Darbietung im Film gibt.

Halloween Kritik

Der Film lässt alles was nach Halloween (1978) passiert ist außer Acht. Will heißen, er setzt eben nach dem ersten Teil an und das ist auch gut so.

40 Jahre sind seit den schrecklichen Morden in Haddonfield vergangen und Myers sitzt immer noch in einer psychiatrischen Anstalt. Seine Schwester, Laurie Strode, lebt allein und versucht immer noch mit den längst vergangenen Geschehnissen zurecht zu kommen, was zu Problemen mit ihrer Familie führt.

Eines Tages passiert das Unglück und Michael kann entkommen… so viel zur Story.

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Halloween – Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Eingestuft wurde der Film von der FSK ab 16. Schnell waren einige Gemüter erhitzt, weil man doch eher auf eine Freigabe ab 18 gehofft hatte. Ist die Aufregung gerechtfertigt? Absolut nicht!

Vorneweg sei gesagt, die Splatter FX in diesem Film ist großartig! Handgemacht und mit Liebe zum Detail schlitzt sich Michael durch seine Opfer und ist dabei brutal wie eh und je.

Halloween Kritik

Er ist der erbarmungslose Killer, als welcher er in den Kreis der Horror Kult Figuren aufgestiegen ist.

Die Maske ist dabei genau so gealtert wie die Akteure, was dem ganzen Spektakel ebenso Charme verleiht, wie die vielen kleinen Anspielungen und Easter Eggs, welche an die Vorgänger erinnern.  Die Fans der Reihe werden diese mit Sicherheit entdecken.

Halloween – Das typische Slasher Problem

Trotz aller Freude gibt es auch einige Kritikpunkte. So gibt es einige Dialoge im Film, in denen man sich einfach nur fremdschämen kann.

Da dies im Genre quasi gang und gebe ist, mag es viele sicher nicht stören oder die meisten schmunzeln darüber. Doch neutral gesehen sind Dialoge wie „Ich bin Arzt, verschließen Sie die Türen“ einfach schlecht geschrieben.  Liegt es an der Übersetzung? Ich bezweifle es, doch lasse ich mich bei einer späteren Sichtung im O-Ton gerne vom Gegenteil überzeugen.

Auch einige Handlungen im Film erscheinen nicht ganz schlüssig, wie das plötzliche verschwinden von Charakteren, doch am Ende wiegen diese Kritikpunkte nicht so schwer als dass es den Film zerstören würde.

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Fazit

Halloween und Michael Myers sind zurück auf der großen Leinwand und das macht einfach Spaß! Der Film zeigt das die Reihe noch lange nicht tot ist und das Messer immer noch scharf ist. Zwar gibt es einige Kleinigkeiten zu bemängeln, doch die großartige Atmosphäre und die schönen Effekte helfen dabei, darüber hinwegzusehen.

Es bleibt abzuwarten ob es weitere Fortsetzungen geben wird, doch selbst wenn nicht, wird einem hier als Fan ein toller Film geboten, bei welchem sich das Warten gelohnt hat.

Ich vergebe 7/10 Punkten.

Gesehen wurde der Film im Zuge eines Preview Events am 15.10. im Filmpalast Köln

Der obige Beitrag war ein Gastbeitrag von Rene. Besuche Rene auf Instagram. Layout: Pia

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